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3. Erlebnisbericht: Iris + Plumeau

Iris + Plumeau: 3. Erlebnisbericht

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Nora + Sam: 7. Erlebnisbericht

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Neue Bewerberin Clara

Hallo! Ich bin Clara.

Bewerberin Clara

Ich bin 26 Jahre alt und versuche gerade mein Abitur nachzuholen, um da weiterzumachen, wo ich aufhören musste, als mir die Krankheit in den Weg kam.
Damals durfte ich schon parallel zur Schule die Uni besuchen, an Vorlesungen teilnehmen und den Laboralltag kennenlernen. Dadurch weiß ich, was ich später machen möchte - nachdem ich Abitur und Studium doch noch geschafft habe.


Am schlimmsten und einschränkenden an meiner Behinderung sind für mich die Schmerzen. Schmerzen habe ich eigentlich durchgängig, da eine meiner Erkrankungen das Bindegewebe zu locker wachsen lässt und ich mir deshalb andauernd sämtliche Gelenke blockiere, mich leichter verletze und schneller erschöpft bin. Durch meine Spastik und eingeschränkte Sensibilität kann ich meinen Körper leider auch nicht so gezielt steuern, wie es zur Schonung nötig wäre und beides verschlechtert sich gegenseitig.
Wenn ich die Schmerzen mehr in den Hintergrund drängen könnte, wäre für mich viel gewonnen, denn eigentlich bin ich ein aktiver Mensch und das will ich nicht verlieren.

Tiere haben mir immer sehr viel bedeutet und ich fühle mich in ihrer Gegenwart sicher und zuhause. Wenn ich im überfüllten Zug oder Fahrstuhl am Rande einer Panikattacke stehe und es steigt jemand mit Hund dazu, kann ich mich beruhigen.
Wenn ich bei der Reittherapie bin, vergesse ich während dieser Zeit ein ganzes Stück weit die Schmerzen und meine Muskeln werden lockerer (das Bewerbungsfoto ist dort entstanden).
Und wenn ich morgens vor dem Haus den Nachbarshund treffe, ist der Tagesanfang gerettet, denn: So ein weiches Fell zwischen den Fingern oder eine große Hundenase an der Backe sind für mich ähnlich hilfreich wie Schmerz- und Beruhigungsmittel - nur ohne Nebenwirkungen. Und, mit einem eigenen Hund, auch jederzeit verfügbar: Morgens, mittags, abends, zu, vor oder nach den Mahlzeiten und auch nachts.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen einen Hundefreund, der mir Sicherheit gibt, der sich mit mir zusammen durch das schwierige Vorhaben "Abi + Studium" kämpft, der nicht genervt davon ist, mir an schlechten Tagen auch fünfmal hintereinander etwas aufzuheben, der mir nicht sagt: "Das schaffst Du eh nicht! Tu Dir das doch nicht an." und auch nicht: "Jetzt reiß Dich aber mal zusammen!". Einen Hundefreund, vor dem ich mich nicht schäme, ihn um kleine Hilfen zu bitten, die für mich eine große Hilfe bedeuten können (Gegenstände kurz halten, ausziehen helfen, etwas holen) und der auch nicht gestresst ist, wenn wegen mir mal wieder etwas länger dauert.
Einfach einen Alltagsbegleiter, der mich so nimmt, wie ich bin und dem es genügt, dabei zu sein und liebgehabt zu werden.
Mit einem ausgebildeten Assistenzhund hätte ich trotz Behinderung die Möglichkeit, einen eigenen Hund halten und versorgen zu können.

Ich freue mich, von Apporte e.V. als Bewerberin aufgenommen worden zu sein und bin dankbar für den Einsatz und die Hilfe, mir diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.
Auch danke ich herzlichst jedem einzelnen Menschen, der mit seiner Spende dazu beitragen will.

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