Verdienstmedaille für Claudia Bodmann

Verdienstorden für Claudia Bodmann

Verdienstorden Detailbild

Aue Post vom 8. Juli 2018

VERDIENSTMEDAILLE FÜR APPORTE-GRÜNDERIN CLAUDIA BODMANN

Artikel in der AUEPOST vom 2. November 2018 ONLINE

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Philipp + Jack:2. Erlebnisbericht

Phillip + Jack: 2. Erlebnisbericht

Hier finden Sie den zweiten kurzen Erlebnisbericht von Philipp und Jack als PDF.

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Neue Bewerberin: Imke

Hallo an Alle,

Bewerberin Imke


mein Name ist Imke, ich bin 29 Jahre und lebe im schönen Bremen gleich neben der Weser. Aufgrund einer fortschreitenden Muskelerkrankung nutze ich einen Rollstuhl seit dem ich 10 Jahre alt bin. Inzwischen bin ich auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen und habe ein Team von derzeit sechs Assistentinnen, die mich im Rahmen der Persönlichen Assistenz bei allem unterstützen was Kraft benötigt.

Den Wunsch nach einem Hund habe ich schon sehr lange, gleichzeitig aber auch die Angst, dass ein nicht-speziell ausgebildeter Hund und eine Muskelerkrankung vermutlich nicht gut zu vereinen sind. Sei es nur das Halten des Hundes beim Gassi gehen, wenn er/sie Dinge entdeckt, die viel spannender sind als ich ;-). Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, und wünsche ich mir einen Hund, mit dem ich Bremen weiter erkunden und viel unterwegs sein kann. Ich habe ein tolles Freundesnetz, sowohl in Bremen als auch in anderen Städten. Toll fände ich es auch durch die Begleitung eines Hundes meine Freunde leichter und regelmäßiger treffen zu können, da ich dann auch auf den Wegen zu Treffen eine Begleitung hätte und mich unabhängiger bewegen könnte – und auch sicherer fühlen würde, nicht zuletzt durch die zugewonnene Selbstständigkeit.

Auch wünsche ich mir einen Hund, der mich bei einigen der alltäglichen Verrichtungen unterstützen kann. Gerade so simple Sachen wie Türen öffnen und schließen, was ich nicht selber kann, verhindern oft mein selbstständiges Fortbewegen im Alltag. Selbiges gilt für das Drücken von Fahrstuhlknöpfen oder Türöffnern. Darüberhinaus wäre es mir eine große Unterstützung, sowohl bei der Arbeit aber auch im Privaten, wenn ein Hund mir kleine Gegenstände aufheben oder aus dem Regal reichen könnte. Um ein Beispiel zu nennen: ich kann leider nie alleine einkaufen gehen, da meine Armkraft nicht reicht, um Produkte aus den Regalen zu heben. Natürlich sind dies Aktionen, die mir auch eine persönliche Assistenz abnehmen kann, oft wäre es aber schön, diese Dinge spontaner und „selbstständiger“ machen zu können. So gibt es über den Tag hinweg auch immer wieder Stunden in denen ich alleine bin und diese Dinge dann nicht tun kann. Aus dieser gefühlten Abhängigkeit würde ich mich gerne etwas mehr lösen und wünsche mir von Herzen die Begleitung durch einen Assistenzhund.

Ich kann mir sehr gut vorstellen meinen Alltag mit einem Hund zu teilen. Dadurch, dass ich direkt an der Weser wohne, liegen tolle Spazierstrecken und Auslaufwiesen direkt  vor der Tür.

Mein riesiger Dank geht an den Verein Apporte und seine Mitglieder ebenso wie an die Partner-Hunde aus Österreich für ihre unermesslich wertvolle Arbeit und an alle, die diese Arbeit als Sponsoren oder Sponsorinnen unterstützen. Dankeschön!!!

Liebe Grüße
Imke

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Tanja + Fanny: 2. Erlebnisbericht

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Neuer Bewerber Simon

Hallo ihr Lieben,

Bewerber Simon


ich bin der kleine Simon, 7 Jahre alt, und habe seit meiner Geburt eine Dystone Bewegungsstörung.
Bei mir sind Arme und Beine betroffen, so dass ich im Rolli unterwegs bin, jedoch funktioniert meine rechte Hand ziemlich gut. Sprechen fällt mir auch sehr schwer, allerdings gebe ich mir auch hier sehr viel Mühe, mich verständlich zu machen.
Deshalb bin ich rund um die Uhr um Hilfe angewiesen. Allerdings bin ich sehr gerne in Bewegung und unternehmungslustig, ich liebe Action, Schwimmen und Tauchen, mit Autos spielen, die Welt erkunden und natürlich Hunde.
Bis ich 6 Jahre alt war, hatte ich einen Labrador Retriever, der aber leider mit 11 Jahren an Altersschwäche verstorben ist. Ich denke ganz oft an meinen Kumpel und wünsche mir so sehr wieder einen Hund. Am besten einen, der mich im Alltag unterstützen kann und mir helfen kann, selbständiger und unabhängiger von anderen zu werden. Nachts habe ich oft Angst alleine zu sein und manchmal fühle ich mich hilflos, weil ich viele Dinge nicht alleine machen kann, mein Hund könnte aber immer bei mir sein und mir helfen, nicht mehr so viel Angst vorm Alleinsein zu haben.
Außerdem haben Hunde eine sehr motivierende wie auch beruhigende Wirkung auf mich, da sie mich auch ohne Worte verstehen. Mama und Papa sind sich aber sicher, dass ein Assistenzhund einen positiven Einfluss auf mein Sprechen haben kann, da ich mich auch hier einfach oft nicht traue, etwas zu sagen. Ich kuschele übrigens sehr gerne, was mein neuer Freund bestimmt gut finden wird!
Mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester wohne ich in einem Haus mit Garten in einer bergischen Hofschaft direkt am Wald. Mein Assistenzhund wird hier bestimmt ganz tolle Kumpels und Kumpelinnen finden und da Mama nur stundenweise arbeitet, haben wir ganz viel Zeit für ihn oder sie.
Meine Eltern und ich möchten uns schon einmal ganz herzlich bei Apporte Assistenzhunde e.V. bedanken, dass man mich als Bewerber aufgenommen hat und ich freue mich natürlich über jede Spende, die mich meinem Traumhund ein bisschen näher bringt.

Liebe Grüße

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