9. Team: Andrea Corinna + Dumbéa

Wir beglückwünschen Andrea Corinna zu ihrer tollen Assistenzhündin Dumbéa!

Corinna Andrea  + Dumbéa

Bericht über mich und Dumbéa!

Nun sind es schon vier Monate her, wo Dumbéa und ich nach Deutschland gekommen sind. Sie hat sich hier bei mir sehr gut eingelebt. Wir sind mittlerweile ein gutes Team geworden. Dumbéa will mir ihre Hilfe immer mehr anbietet, weil sie weiß, was sie kann und was ich für Hilfe brauche. Das finde ich sehr schön.

Ich darf Dumbéa fast überall mit hinnehmen. Sie wird von allen freundlich begrüßt – genauso begrüßt Dumbéa auch alle Menschen, die uns begegnen, sehr freundlich. Das finde ich sehr gut. Ich kann Dumbéa mit zu meinen Therapien wie Physiotherapie und Ergotherapie nehmen. Bei der Physiotherapie gab es anfangs ein Paar Probleme, die wir aber gut gelöst haben. Dumbéa bekommt in der Praxis aus hygienischen Gründen ihre Decke, wo sie sich drauf legen kann. Dieses weiß sie auch genau und wartet brav, bis ich ihr ihre Decke ausgebreitet habe. Sie bleibt auch die ganze Zeit da liegen, bis ich mit der Behandlung fertig bin. Dumbéa beobachtet mich während der Therapie immer sehr intensiv, weil sie sehr wachsam ist und abwartet, ob sie nicht noch ein bisschen Hilfestellung abgeben kann. Ich war mit der Decke einverstanden, weil ich sie dann mitnehmen kann und sie muss nicht in meiner Wohnung bleiben. In der Ergotherapie ist Dumbéa auch immer mit dabei. Sie legt sich freiwillig unter einen Tisch und bleibt dort auch so lange liegen, bis ich mit meiner Bastelarbeit oder mit dem mentalen Training zur Bewegungsanimation meiner Beine fertig bin. Die Fahrdienste haben Dumbéa auch gut akzeptiert. Sie bekommt von mir einen Anschnallgurt angelegt, der mit den Anschnallgurten des Autos verbunden werden kann. Anfänglich war es ein wenig schwierig, wenn ich ihr gesagt habe, dass sie sich im Auto hinlegen soll. Dieses ist aber notwendig, da Dumbéa sonst im Auto stürzen könnte, was ich natürlich nicht will. Heute ist es aber kein Problem mehr. Sie geht freiwillig ins Auto und lässt sich ohne Probleme angurten und legt sich auch freiwillig hin, damit sie sich nicht verletzen kann.

Die Futterumstellung hat Dumbéa auch ganz gut gemeistert. Sie bekommt heute das Adult Maxi von Royal Canin. Am Anfang hat sie zwar ein Kilogramm von 27,95 kg auf 28,9 kg zugenommen, weil ich noch kein gutes Maß für ihr Futter hatte. Der Tierarzt sagte, dass ich ihr weniger Futter geben soll als vorher. Heute hat Dumbea ein Gewicht von 27,4 kg und hat nun eine gute Hundefigur. Die ersten Tage waren zwar ein wenig problematisch, weil sie Durchfall bekommen hat und mich auch einmal nachts geweckt hat. ich bin dann mit ihr in meinen Garten gegangen und es kam dann nur dünner Kot. Dieses hat sich aber nach zwei Tagen wieder gegeben, so dass ich mir keine Sorgen gemacht habe. Im Januar musste ich Dumbéa ja impfen lassen und war anfangs in völliger Panik, weil ich nicht wusste, wie viel Angst Dumbéa vor einem fremden Tierarzt hat. Meine Panik war aber völlig unbegründet. Dumbéa ist freiwillig in die Praxis des Tierarztes gegangen und konnte erst mal alles erkunden, was es in dieser Praxis zu sehen gab. Es war noch ein Boxer in der Praxis, den Dumbéa durch eine Scheibe sehen konnte. Da war sie schon ein bisschen beruhigt. Der Tierarzt hatte auf dem Fußboden eine Waage stehen, wo ich Dumbéa hin gelockt habe, damit wir ihr Gewicht messen konnten. Da sie ja die Befehle kennt, hat sie sich ganz freiwillig auf die Waage gestellt und ich konnte ganz leicht das Gewicht ablesen. Im Nebenzimmer wurde Dumbéa die Impfung verabreicht. Vorher konnte sie auf einen Tisch, der höhenverstellbar ist, springen und wurde auf eine Arbeitshöhe hochgefahren. Dann habe ich mich aus dem Geschehen herausgezogen und habe den Tierarzt einfach machen lassen. Er hat ihr die Spritzen gezeigt, die sie verabreicht bekommen sollte. Sie war sehr neugierig und bekam die Spritzen gesetzt. Dumbéa hat nicht gemurrt. Dann wurde der Tisch wieder heruntergefahren und Dumbéa konnte wieder auf den Boden springen. Von mir bekam sie dann sofort ein Leckerli und eine große Streichelbelohnung. Ich war so glücklich, dass das alles so stressfrei abgelaufen ist und ich mir keine Sorgen mehr machen muss, dass Dumbéa Angst vor dem Tierarzt hat. Wir haben im Februar noch mal einen Wiegetermin vereinbart und hatten da auch kein Problem. Dumbéa ist von sich aus in die Praxis gelaufen und ließ sich ohne Probleme wiegen. Ich war auch froh, dass das Gewicht wieder heruntergegangen ist und sie jetzt eine gute Figur hat .

Es ist auch kein Problem, Dumbéa im Bus in Münster oder im Zug mitzunehmen. Am Anfang ist sie bei jeder Haltestelle aufgestanden und wollte raus. Aber mittlerweile bleibt sie ganz brav neben mir liegen, bis ich mich bemerkbar mache, dass ich den Bus oder den Zug verlassen möchte. Ich habe es auch mittlerweile gewagt, dass ich Dumbéa an einem ruhigen Ort von der Leine lasse, so dass sie auch mal in Ruhe schnüffeln kann und auch mal herumtollen kann. Ich habe ihr beigebracht, dass sie auf Leckerlidosenklappern hört und sofort kommt, wenn ich klapper. Das klappt sehr gut und ich kann sie mit ruhigem Gewissen mal Hund sein lassen. Hier in der Umgebung gibt es auch freundliche Hunde, mit denen sie spielen kann. Da benehmen sie sich wie kleine Kinder und spielen Fangen miteinander.

Vor einiger Zeit war ich bei einer guten Freundin, wo ein Labrador, ein, Labradudel, ein Goldendudel und ein Appenzeller war. Die vielen Hunde haben sich mit Dumbéa sofort verstanden und haben auch mit ihr lange spielen können. Wir sind mit den ganzen Hunden an den dortigen Kanal gefahren, um mit den Hunden spazieren zu gehen. Alle konnten sich so richtig austoben und ich fand es total toll, dass es überhaupt keinen Stress gegeben hat.

Ein paar Tage später war ich in Wunstorf, wo ich Dumbéa den anderen Apporte-Assistenzhunden und deren Besitzern vorgestellt habe. Alle waren sehr begeistert von Dumbéa und haben sich mit mir gefreut, dass ich nun endlich auch einen Hund habe. Auch da sind wir mit den anderen Hunden spazieren gefahren und alle konnten wieder miteinander spielen. Dumbéa hat sich auch in diese Gruppe sehr gut eingefügt und es gab auch dort keinen Stress. Das finde ich total toll.

Am letzten Wochenende war ich zwei Tage mit ihr auf einem Seminar von Herbalife, wo ich mit ihr hinkommen durfte und vorher eine Sondergenehmigung bekommen habe. Alle waren sehr erstaunt, dass ein Hund so ruhig sein kann, wie es Dumbéa war und einfach gewartet hat, bis es wieder Pause war und sie draußen herumtollen konnte. Dumbéa ersetzt auch abends meinen Pflegedienst, weil sie mir hilft, meine Socken, Hose, Kompressionsstrümpfe auszuziehen. Alleine dieser Dienst ist für mich Freiheit pur und ich kann mein Privatleben wieder in vollen Zügen genießen ohne dass ich auf Hilfe verzichten muss. Für Dumbéa ist es auch schon zu einem Ritual geworden, da wir einen bestimmten Ablauf beim Zubettgehen haben. Sie macht das Licht in meinem Schlafzimmer an. Dann mache ich das Licht an meinem Bett an. Dann macht sie das Licht im Raum wieder aus und öffnet mir die Tür in meinem Badezimmer. Da macht sie mir auch das Licht an. Dann mache ich mich im Bad fertig fürs Bett und verlasse wieder das Bad. Dumbéa macht dann auch wieder das Licht aus und schließt die Tür wieder. Danach lege ich mich ins Bett und Dumbéa legt sich auf ihre Decke in meinem Schlafzimmer und wir schlafen dann irgendwann ein.

Ich habe Dumbéa auch beigebracht, wie sie meine Spülmaschinentür zumacht, da sie ja den Befehl „Schieben“ kennt. Das ist für mich auch eine Hilfe, da diese sehr weit unten ist und ich nicht so gut dran komme. Dann öffnet Dumbéa auch meine Wohnungstür und schließt sie auch wieder, da mein Flur sehr eng ist und ich mich nicht drehen muss. Genauso öffnet Dumbéa auch noch eine Schublade und schließt sie auch wieder. Dumbéa gibt mir auch immer wieder das Gefühl, dass sie arbeiten will und ich jeden Tag mit ihr mindestens einmal am Tag die Befehle übe, damit sie sie nicht wieder vergisst.

Wir sind ein tolles Team geworden und ich freue mich jeden Morgen eine liebe Hundeschnauze begrüßen zu dürfen, die immer gut gelaunt ist und mich immer wieder aufbaut, wenn ich eine schlechte Nacht aufgrund von Alpträumen gehabt habe. Mir geht es psychisch auch besser, so dass ich fröhlicher geworden bin und das finde ich total klasse. Wenn es mir nicht gut geht, kommt Dumbéa auch von sich auch zu mir und möchte gestreichelt werden. Sie baut mich dann schon wieder auf und ich muss lachen.

So das war nun mal ein kleiner Bericht von uns aus den letzen vier Monaten. Ihr seht also, dass es uns gut geht. Wir haben schon sehr viele tolle Dinge erleben können und ich bin so glücklich, dass ich die Möglichkeit bekommen haben, dass Dumbéa zu mir kommen durfte und mir zur Seite steht. Sie folgt mir überall, wo ich hin will und will auch nicht gerne alleine bleiben.

Lieben Gruß

Andrea Corinna und Dumbéa

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