Die Monate Juli und August waren für uns und vor allem für Leni und Ninja wieder voller neuer Erlebnisse, gemeinsamer Erfahrungen und kleiner Fortschritte.
Anfang Juli 2026 ging es für uns nach Österreich zur 1. Überprüfung bei Partnerhunde Österreich. Dort konnten wir einige Situationen und Themen schildern, bei denen wir uns Verbesserungen bzw. Unterstützung wünschen. Gemeinsam mit dem Trainer haben wir verschiedene Übungen durchgeführt und hilfreiche Tipps bekommen, die wir nun zu Hause weiter trainieren. Das Thema mit den Fliegen besteht leider weiterhin. Ninja reagiert darauf noch immer sehr stark, weshalb wir dieses Thema gezielt mit ihm üben. Bei der Überprüfung haben wir außerdem geübt, dass Ninja in den Fahrradanhänger steigt. Im Anschluss an die Überprüfung durften wir noch einen wunderschönen Nachmittag und Abend mit Ninjas Gastfamilie verbringen. Es war sehr schön, die Familie besser kennenzulernen und gemeinsame Zeit zusammen zu verbringen. Für uns war es besonders schön zu sehen, wie herzlich Ninja von seiner Gastfamilie begrüßt wurde und wie vertraut die Begegnung für ihn war. Wir sind dankbar für diesen besonderen Abschluss unseres Besuchs in Österreich.

Die Übung mit dem Fahrradhänger hat so gut funktioniert, dass wir nach unserer Rückkehr nach Hause direkt unsere erste gemeinsame Radtour machen konnten. Auch beim E-Foil-Kurs von Sascha war Ninja mit dabei. Anfangs fiel es ihm noch schwer, Sascha auf dem Wasser herumdüsen zu sehen. Das war für ihn ungewohnt und hat ihn zunächst etwas überfordert. Mit der Zeit wurde es aber immer besser und Ninja konnte sich zunehmend entspannen. Auch solche Situationen sind für uns wertvolle Trainingserfahrungen, da er lernt, neue und ungewohnte Situationen besser auszuhalten.

Anschließend ging es für uns für zwei Wochen in die Niederlande. Zuerst waren wir in einem Hotel in Assen. Dort haben wir viele schöne gemeinsame Spaziergänge gemacht, gespielt, getobt und natürlich ganz viel gekuschelt. Außerdem haben wir gemeinsam eine Grachtenfahrt durch Groningen gemacht.
Danach ging es für eine Woche weiter in den PonyParkCity nach Collendorn. Dort sind Haustiere grundsätzlich nicht erlaubt. Für Assistenzhunde gibt es jedoch eine Ausnahme, sodass Ninja uns auch dorthin begleiten durfte. Leni wurde leider von einem Pony in den Finger gebissen. Für Leni war es ein großer Schreck und es tat entsprechend weh. Ninja war sofort zur Stelle und stand ihr tröstend zur Seite.

Im Anschluss ging es noch für eine Woche auf die Insel Usedom. Dort wurde natürlich ausgiebig der Strand und das Meer erkundet. Wir haben viele lange Spaziergänge gemacht und gemeinsam einen Tierpark besucht. Auch hier konnte Ninja wieder viele neue Eindrücke sammeln und Erfahrungen in unterschiedlichsten Situationen machen. Ninja war während des Urlaubs bei vielen verschiedenen Aktivitäten dabei und konnte viele neue Eindrücke sammeln.

Ein besonderes Erlebnis war unser Besuch in einem Freizeitpark. Dort waren natürlich viele Menschen unterwegs und es gab jede Menge neue Eindrücke. Für Leni war es schön zu erleben, wie viel Sicherheit Ninja ihr auch in dieser ungewohnten und teilweise sehr vollen Umgebung geben konnte. Er blieb an ihrer Seite und half ihr dabei, sich trotz der vielen Menschen wohler und sicherer zu fühlen. Diese Situation war für Ninja nicht immer einfach. Gerade wenn Leni in einem Fahrgeschäft saß und er sie nicht begleiten konnte, war er teilweise etwas überfordert und musste erst lernen, mit dieser Situation umzugehen. Trotzdem hat er den Besuch insgesamt sehr gut gemeistert. Für uns war es ein schönes Beispiel dafür, wie sehr die beiden inzwischen als Team zusammenwachsen und wie viel Sicherheit Ninja Leni geben kann.
Nach drei abwechslungsreichen Urlaubswochen hat uns zu Hause der Alltag wieder eingeholt. Leni und Ninja konnten die Sommerferien aber weiterhin gemeinsam genießen und viele schöne Momente zu Hause verbringen. Wir merken dabei immer deutlicher, dass Ninja immer mehr bei uns angekommen ist. Er gewinnt zunehmend Sicherheit, orientiert sich mehr an uns und ist insgesamt schon etwas ruhiger geworden. Natürlich gibt es weiterhin Situationen, die für ihn noch schwierig sind. Besonders wenn wir uns z.B. kurz trennen, einer von uns mit ihm wartet und der weggegangene zurückkommt, ist Ninja etwas überfordert und bellt. Auch Begegnungen mit Katzen oder Hunden, zu denen er nicht hindarf, können ihn momentan noch etwas überfordern. Und wenn es nach ihm geht, würde er am liebsten jeder Wildspur hinterherlaufen, die er unterwegs entdeckt ;-). Hier heißt es für uns weiterhin: Ruhe bewahren, trainieren und ihm die nötige Zeit geben.
Wir sind uns sicher, dass sich vieles mit der Zeit weiterentwickeln und legen wird. Ninja macht bereits viele kleine Fortschritte. Wir sind sehr glücklich über die gemeinsame Zeit und die vielen schönen Erlebnisse der letzten Monate.

Ninja in der Heide neu
Auf dem Steg im Wald
über Stege spazieren gehen
Ninja im Wildnispark
Ninja blickt auf den See
Ninja auf dem Feld
Ninja im Wald
Gemeinsam spazieren gehen
Ninja beobachtet das Spiel
Ausruhen
Ninja geht mit in den Supermarkt