Im Jahr 2019 bin ich schwer an meinem linken Auge erkrankt, trotz zahlreicher Operationen und Therapien konnte mein Augenlicht auf dem linken Auge nicht mehr gerettet werden, so dass ich auf diesem Auge im Sommer 2020 erblindet bin.

In der Reha in Masserberg im Herbst 2020 habe ich Odin mit seinem Frauchen kennen gelernt. Odin ist ein Blindenführhund, der sein Frauchen super durch die „Welt“ führt und für Sie das „Sehen“ übernimmt, dies hat mich sehr beeindruckt. Seit dem „Kennenlernen“ von Odin habe ich mich sehr mit dem Thema Assistenzhunde beschäftigt und bin im Internet auf den Verein „Apporte Assistenzhunde für Menschen im Rollstuhl e.V.“ aufmerksam geworden. Durch Odin, meine Recherchen und dem Bewerbergespräch beim Verein „Apporte Assistenzhunde für Menschen im Rollstuhl e.V.“, bin ich mir sicher, dass mir ein Assistenzhund helfen würde, mein Leben – trotz meiner Mehrfachbehinderungen – selbstbestimmter zu gestalten und mir auf der erblindeten Seite die notwendige Sicherheit geben würde.

Durch unseren Familienhund Seppel, der mich von 1995 – 2008 begleitet hat, verfüge ich auch über Hundeerfahrung. In direkter Nähe von meiner Wohnung befindet sich ein schöner Park, der zu Spazierfahrten mit dem Rollstuhl einlädt. Auch ein See befindet sich im näheren Umfeld, wo es sogar einen Rollstuhlzugang direkt zum See gibt.

In meiner Freizeit besuche ich sehr oft die Galopprennpferde vom Trainer Marco Angermann. Im Stall sind auch immer einige Hunde anzutreffen, die zusammen über den Hof und die Wiesen toben. Das Bild zeigt mich mit Next Dawn vom Rennstall Scheibenholz e.V.
Ich bedanke mich recht herzlich bei Ihnen für Ihre Spende für meinem tierischen Partner oder Partnerin mit der „Kalten Helfer-Schnauze“. Selbstverständlich bedanke ich mich auch bei dem Verein „Apporte Assistenzhunde für Menschen im Rollstuhl e.V.“ und „Partnerhunde“ ohne die das Projekt „Assistenzhund“ für mich und andere Menschen mit Behinderung im Rollstuhl nicht möglich ist bzw. wäre.
Vielen Dank – Ihre Karena Schultheiß aus Leipzig