»Danke«

In den nun zwölf Jahren seit Bestehens des Vereins konnten wir 40 Assistenzhunde finanzieren. Es warten allerdings schon weitere BewerberInnen auf einen Freund und Helfer auf vier Pfoten.
Für jeden Menschen, dem wir mit einem Assistenzhund helfen konnten, bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Hund eine große Veränderung in ihrem Leben.

Mitglieder und Freunde 2012

Bewerbungskriterien

Ob Sie oder jemand in Ihrer Familie für die Vermittlung und Finanzierung eines Assistenzhundes infrage kommt, wird letztendlich in persönlichen Gesprächen geklärt.

Auf jeden Fall sollten Sie uns für eine Bewerbung nur dann kontaktieren,
wenn Sie folgende Kriterien erfüllen können.

Wenn Sie:

  • motorisch so eingeschränkt sind, dass ein Rollstuhl notwendig ist .
  • selbst (finanziell und gesundheitlich) in der Lage sind, einen Hund zu versorgen
    und ihm eine artgerechte Freizeit zu ermöglichen.

  • kognitiv in der Lage sind, den Hund zu führen, bei Kindern natürlich mit Unterstützung der Eltern.
  • aktiv sind und Freude daran haben, mit dem Hund die Natur zu erleben.
  • bereit sind, für viele Jahre die Verantwortung für den Hund zu übernehmen.

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Wichtige Mitteilung + Klarstellung

Für zukünftige Bewerber/innen HIER

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Kurzvorstellungen der Bewerber/innen

Damit Sie genau verfolgen können, für wen Ihr gespendetes Geld verwendet wird,
stellen sich Ihnen die neuen BewerberInnen kurz vor.

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Hallo an Alle,

Bewerberin Imke


mein Name ist Imke, ich bin 29 Jahre und lebe im schönen Bremen gleich neben der Weser. Aufgrund einer fortschreitenden Muskelerkrankung nutze ich einen Rollstuhl seit dem ich 10 Jahre alt bin. Inzwischen bin ich auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen und habe ein Team von derzeit sechs Assistentinnen, die mich im Rahmen der Persönlichen Assistenz bei allem unterstützen was Kraft benötigt.

Den Wunsch nach einem Hund habe ich schon sehr lange, gleichzeitig aber auch die Angst, dass ein nicht-speziell ausgebildeter Hund und eine Muskelerkrankung vermutlich nicht gut zu vereinen sind. Sei es nur das Halten des Hundes beim Gassi gehen, wenn er/sie Dinge entdeckt, die viel spannender sind als ich ;-). Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, und wünsche ich mir einen Hund, mit dem ich Bremen weiter erkunden und viel unterwegs sein kann. Ich habe ein tolles Freundesnetz, sowohl in Bremen als auch in anderen Städten. Toll fände ich es auch durch die Begleitung eines Hundes meine Freunde leichter und regelmäßiger treffen zu können, da ich dann auch auf den Wegen zu Treffen eine Begleitung hätte und mich unabhängiger bewegen könnte – und auch sicherer fühlen würde, nicht zuletzt durch die zugewonnene Selbstständigkeit.

Auch wünsche ich mir einen Hund, der mich bei einigen der alltäglichen Verrichtungen unterstützen kann. Gerade so simple Sachen wie Türen öffnen und schließen, was ich nicht selber kann, verhindern oft mein selbstständiges Fortbewegen im Alltag. Selbiges gilt für das Drücken von Fahrstuhlknöpfen oder Türöffnern. Darüberhinaus wäre es mir eine große Unterstützung, sowohl bei der Arbeit aber auch im Privaten, wenn ein Hund mir kleine Gegenstände aufheben oder aus dem Regal reichen könnte. Um ein Beispiel zu nennen: ich kann leider nie alleine einkaufen gehen, da meine Armkraft nicht reicht, um Produkte aus den Regalen zu heben. Natürlich sind dies Aktionen, die mir auch eine persönliche Assistenz abnehmen kann, oft wäre es aber schön, diese Dinge spontaner und „selbstständiger“ machen zu können. So gibt es über den Tag hinweg auch immer wieder Stunden in denen ich alleine bin und diese Dinge dann nicht tun kann. Aus dieser gefühlten Abhängigkeit würde ich mich gerne etwas mehr lösen und wünsche mir von Herzen die Begleitung durch einen Assistenzhund.

Ich kann mir sehr gut vorstellen meinen Alltag mit einem Hund zu teilen. Dadurch, dass ich direkt an der Weser wohne, liegen tolle Spazierstrecken und Auslaufwiesen direkt  vor der Tür.

Mein riesiger Dank geht an den Verein Apporte und seine Mitglieder ebenso wie an die Partner-Hunde aus Österreich für ihre unermesslich wertvolle Arbeit und an alle, die diese Arbeit als Sponsoren oder Sponsorinnen unterstützen. Dankeschön!!!

Liebe Grüße
Imke

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Guten Tag aus Hamburg,

Bewerberin Katharina


Ich bin Katharina, 38 Jahre alt und lebe in dem Stadtteil Harburg.

Ich habe von Geburt an eine cerebrale Bewegungsstörung. Diese entstand durch Sauerstoffmangel und einer Verletzung am Kleinhirn. Beides kann während meiner Geburt oder während des Transportes, direkt in ein Kinderkrankenhaus passiert sein. Eine dauerhafte Spastik, überwiegend rechts und Epilepsie, seit 2005, begleiten mich durch mein Leben.
Bis vor 10 Jahren konnte ich noch lange Strecken am Rollator gehen. Jetzt benutze ich einen elektrischen Rollstuhl.
Seit 20 Jahren lebe ich in einer eigenen, behindertengerechten Wohnung, die direkt am großen Stadtpark grenzt. Erfahrungen machen durfte ich bereits mit meiner Assistenzhündin Lotte, die mein Leben um vieles bereichert hatte. Sie war Labsal für meine Seele. Durch regelmäßige Arztbesuche erfuhr ich, dass Lotte unheilbar an Krebs erkrankt war. Gestorben ist Lotte am 4.Mai 2015.

lch bin ein absoluter Tierliebhaber und ein Assistenzhund würde mein Leben wieder um vieles bereichern und mir eine große Hilfe sein. Eine größere Selbstständigkeit, mehr Selbstvertrauen und einem Gefühl von Schutz erhoffe ich mir dadurch und vor allem einen neuen besten Freund, der mir in allen Lebenslagen treu zur Seite steht.

Durch eine Reha- Messe bin ich auf Apporte Assistenzhunde e.V. und Partner – Hunde Österreich aufmerksam geworden.
 
Danke den Spendern von Apporte Assistenzhunde e.V. und PARTNER- HUNDE Österreich die so vielen Menschen mit Behinderung die
Selbstständigkeit und Selbstvertrauen durch einen Freund auf vier Pfoten ermöglichen.

Viele Grüße
Katharina

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Hallo ihr Lieben,

Bewerber Simon


ich bin der kleine Simon, 7 Jahre alt, und habe seit meiner Geburt eine Dystone Bewegungsstörung.
Bei mir sind Arme und Beine betroffen, so dass ich im Rolli unterwegs bin, jedoch funktioniert meine rechte Hand ziemlich gut. Sprechen fällt mir auch sehr schwer, allerdings gebe ich mir auch hier sehr viel Mühe, mich verständlich zu machen.
Deshalb bin ich rund um die Uhr um Hilfe angewiesen. Allerdings bin ich sehr gerne in Bewegung und unternehmungslustig, ich liebe Action, Schwimmen und Tauchen, mit Autos spielen, die Welt erkunden und natürlich Hunde.
Bis ich 6 Jahre alt war, hatte ich einen Labrador Retriever, der aber leider mit 11 Jahren an Altersschwäche verstorben ist. Ich denke ganz oft an meinen Kumpel und wünsche mir so sehr wieder einen Hund. Am besten einen, der mich im Alltag unterstützen kann und mir helfen kann, selbständiger und unabhängiger von anderen zu werden. Nachts habe ich oft Angst alleine zu sein und manchmal fühle ich mich hilflos, weil ich viele Dinge nicht alleine machen kann, mein Hund könnte aber immer bei mir sein und mir helfen, nicht mehr so viel Angst vorm Alleinsein zu haben.
Außerdem haben Hunde eine sehr motivierende wie auch beruhigende Wirkung auf mich, da sie mich auch ohne Worte verstehen. Mama und Papa sind sich aber sicher, dass ein Assistenzhund einen positiven Einfluss auf mein Sprechen haben kann, da ich mich auch hier einfach oft nicht traue, etwas zu sagen. Ich kuschele übrigens sehr gerne, was mein neuer Freund bestimmt gut finden wird!
Mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester wohne ich in einem Haus mit Garten in einer bergischen Hofschaft direkt am Wald. Mein Assistenzhund wird hier bestimmt ganz tolle Kumpels und Kumpelinnen finden und da Mama nur stundenweise arbeitet, haben wir ganz viel Zeit für ihn oder sie.
Meine Eltern und ich möchten uns schon einmal ganz herzlich bei Apporte Assistenzhunde e.V. bedanken, dass man mich als Bewerber aufgenommen hat und ich freue mich natürlich über jede Spende, die mich meinem Traumhund ein bisschen näher bringt.

Liebe Grüße
euer Simon

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Hallo. Ich bin Clara.

Bewerberin Clara


Ich bin 26 Jahre alt und versuche gerade mein Abitur nachzuholen, um da weiterzumachen, wo ich aufhören musste, als mir die Krankheit in den Weg kam.
Damals durfte ich schon parallel zur Schule die Uni besuchen, an Vorlesungen teilnehmen und den Laboralltag kennenlernen. Dadurch weiß ich, was ich später machen möchte - nachdem ich Abitur und Studium doch noch geschafft habe.


Am schlimmsten und einschränkendsten an meiner Behinderung sind für mich die Schmerzen. Schmerzen habe ich eigentlich durchgängig, da eine meiner Erkrankungen das Bindegewebe zu locker wachsen lässt und ich mir deshalb andauernd sämtliche Gelenke blockiere, mich leichter verletze und schneller erschöpft bin. Durch meine Spastik und eingeschränkte Sensibilität kann ich meinen Körper leider auch nicht so gezielt steuern, wie es zur Schonung nötig wäre und beides verschlechtert sich gegenseitig.
Wenn ich die Schmerzen mehr in den Hintergrund drängen könnte, wäre für mich viel gewonnen, denn eigentlich bin ich ein aktiver Mensch und das will ich nicht verlieren.

Tiere haben mir immer sehr viel bedeutet und ich fühle mich in ihrer Gegenwart sicher und zuhause. Wenn ich im überfüllten Zug oder Fahrstuhl am Rande einer Panikattacke stehe und es steigt jemand mit Hund dazu, kann ich mich beruhigen.
Wenn ich bei der Reittherapie bin, vergesse ich während dieser Zeit ein ganzes Stück weit die Schmerzen und meine Muskeln werden lockerer (das Bewerbungsfoto ist dort entstanden).
Und wenn ich morgens vor dem Haus den Nachbarshund treffe, ist der Tagesanfang gerettet, denn: So ein weiches Fell zwischen den Fingern oder eine große Hundenase an der Backe sind für mich ähnlich hilfreich wie Schmerz- und Beruhigungsmittel - nur ohne Nebenwirkungen. Und, mit einem eigenen Hund, auch jederzeit verfügbar: Morgens, mittags, abends, zu, vor oder nach den Mahlzeiten und auch nachts.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen einen Hundefreund, der mir Sicherheit gibt, der sich mit mir zusammen durch das schwierige Vorhaben "Abi + Studium" kämpft, der nicht genervt davon ist, mir an schlechten Tagen auch fünfmal hintereinander etwas aufzuheben, der mir nicht sagt: "Das schaffst Du eh nicht! Tu Dir das doch nicht an." und auch nicht: "Jetzt reiß Dich aber mal zusammen!". Einen Hundefreund, vor dem ich mich nicht schäme, ihn um kleine Hilfen zu bitten, die für mich eine große Hilfe bedeuten können (Gegenstände kurz halten, ausziehen helfen, etwas holen) und der auch nicht gestresst ist, wenn wegen mir mal wieder etwas länger dauert.
Einfach einen Alltagsbegleiter, der mich so nimmt, wie ich bin und dem es genügt, dabei zu sein und liebgehabt zu werden.
Mit einem ausgebildeten Assistenzhund hätte ich trotz Behinderung die Möglichkeit, einen eigenen Hund halten und versorgen zu können.

Ich freue mich, von Apporte e.V. als Bewerberin aufgenommen worden zu sein und bin dankbar für den Einsatz und die Hilfe, mir diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.
Auch danke ich herzlichst jedem einzelnen Menschen, der mit seiner Spende dazu beitragen will.

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