Jeder Tag ist ein besonderer Tag
Acht Jahre dürfen wir unsere Merle zu unserer ganz eigenen kleinen Familie zählen. Wie gut erinnern wir uns an den Anruf von Elisabeth das eine neue Fellnase auf uns wartet. Wir haben uns gefreut wie kleine Kinder und waren überwältigt von der Zusage auf einen neuen Partner Hund. Ein großes Dankeschön geht auch nochmal an den Verein Apporte. Unsere Merle zaubert uns jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht, gibt uns Kraft in schwierigen Zeiten, von denen wir 2025 wirklich viele hatten, zeigt uns das in der Ruhe die Kraft liegt, und das man auch einfach mal einen Gang runterschalten muss.
Wir wiederum passen auf Merle auf, schauen dass es ihr gut geht, erkunden immer noch die Welt und zeigen ihr dass sie sich zu 100 % auf uns verlassen kann. Wir können nicht so viel tun aber das, was wir tun, tun wir aus tiefstem Herzen.
Unser Tag ist immer noch gut organisiert. Aufstehen um sechs, meistens ist Merle eher wach, ein kleiner Morgensnack für Merle, pullern in den Garten, fertig machen für die Arbeit und ich bin dann mal weg.
Dirk macht den Rest. Bevor es raus geht hilft sie nach wie vor beim Anziehen, Mütze, Schuhe, Jacke und Handschuhe werden gebracht und dann geht es los.
Wenn nötig werden kleine Einkäufe erledigt, hier ist Merle immer gern gesehen. Arzttermine muss Dirk allerdings alleine wahrnehmen, hier darf sie nicht mit.
Urlaub :
Im April haben wir 5 Tage Urlaub an der Ostsee auf Rügen verbracht. Meine zweite Heimat. Ruhe pur, keine überfüllten Promenaden, Zeit für uns, Zeit zum abschalten und inne zu halten.
Im Juli gab es dann den wohlverdienten Jahresurlaub und wir haben uns gedacht, versuchen wir doch einmal ein Hundehotel. Und wir haben es nicht bereut. Hunde stehen hier an erster Stelle. Auf dem Zimmer gab es ein extra Bett, eine große Freilaufzone, einen Hundepool, und das Beste : die Hunde dürfen überall mit hin. Natürlich haben wir uns nicht nur faul im Hotel aufgehalten, nein, die Gegend bis hin nach Italien haben wir auch erkundet. 
Hiopsbotschaften
Hautkrebs, Biopsie, Gott sei Dank weißer Hautkrebs. OP, alles großflächig entfernt.
Im September dann das Nächste: Dekubitus an einer Stelle die wirklich jeden Tag beansprucht wird. Das hieß für uns entlasten, entlasten, entlasten. Frauchen hat morgens später mit der Arbeit angefangen, die Morgenrunde übernommen, mittags heim, kurze Pullerrunde und wieder auf Arbeit. Die Nachmittagsrunde haben Frauchen und ich auch gut gemeistert. Nachts hieß es dann alle zwei Stunden Herrchen umlagern und wieder schlafen gehen. Die ersten Monate waren echt anstrengend und haben so einiges an Nerven geraubt. Jetzt, 7 Monate später, sind wir auf einem guten Weg zur kompletten Verheilung.
Auch Merle blieb von Zwischenfällen nicht verschont:
Der Tierarzt meint es sind typische Alterserscheinungen. Und ja, das macht Angst. Alterserscheinungen? 10 Jahre, ist das schon ein Zeichen das es jetzt so ganz ganz langsam in die Rente geht? Anscheinend ja, damit müssen wir wohl klarkommen. Wir jedenfalls tun alles es damit Merle gut geht und wir noch viele gemeinsame Jahre verbringen dürfen.
Es geht langsamer, bedächtiger und gemütlicher. Dann ist es so. Sie soll jede Minute genießen, schnüffeln, langsam machen und sich einfach nur freuen. Wir tun es.
Merles neunten Geburtstag haben wir natürlich auch gefeiert… 
Weihnachten haben wir gemütlich zu dritt verbracht. Natürlich mit einem Baum und Kleinigkeiten für Merle.
Der Jahreswechsel war nicht so easy, Stress pur für Merle:
Selbst Medikamente aus der Tierklinik haben nicht wirklich etwas gebracht. Also Fernsehen laut aufgedreht und zu dritt aufs Sofa gekuschelt.
Merle mit Umhang
Merle mit Mickey Mouse
Merle im Schnee 2
Merle am Wasser
Merle am Wasser 2
Im Hundehotel
Im Garten
Im Garten 2
Eis schlecken
auf Rügen
auf dem Sofa